Verbesserung Verkehrsverhältnisse: Erste konkrete Vorschläge

9.2.2009

 

Zur Vorbereitung weiterer Gespräche folgt die (nicht vollständige) Aufzählung von leicht - ohne größeren Aufwand im Rahmen von Reparaturen und Wartungen realisierbaren - Sofortmaßnahmen, die zu einer spürbaren Verbesserung des Verkehrsflusses und Senkung der Emissionen in Marl beitragen können, ohne unfallsteigernd zu wirken. Diese Liste wird ständig ergänzt und überarbeitet, wenn uns neue Informationen vorliegen.
Bitte melden Sie sich bei uns, damit wir weitere Vorschläge aufnehmen und vortragen können.
Parallel dazu erwarten wir von der Verkehrsplanung der Stadt Marl die Festlegung, welche Straßen als verkehrswichtig eingestuft werden (Straßenvorbehaltsnetz) und die Festlegung von Standards dafür (z.B. Einbindung in Verkehrsrechner, zulässige Geschwindigkeit, Unzulässigkeit von Einschnürungen und verkehrsbehindernden Parkplätzen etc.) und die Durchforstung des Schilderwaldes.

1. B 225 von Steinernkreuz bis Kreuzung Dorstener-/ Buerer-Str.


  • Korrektur Ampelphase (Grünphase Einmündung Langehegge muß verkehrsabhängig geschaltet werden)
  • Neue Ampel an Einmündung Johannesstraße (Einbindung in Verkehrsrechner)
  • Fußgängerampeln Friedhof, Georgskirche und Volkspark (Einbindung in Verkehrsrechner)
  • Prüfung der Machbarkeit von Kreisverkehren an den Kreuzungen Schacht- und Buerer-Straße
  • Überprüfung der Verkehrsschilder zur Geschwindigkeit. Nach Straßenreparatur ist das 60-Schild zwischen Steinernkreuz und Herzlia-Allee offensichtlich vergessen worden.

 

2. Kreuzung Herzlia-Allee mit B 225

 

 

  • Realisierung einer Rechtabbiegespur von B 225 in Herzlia-Allee wie an der Einmündung Langehegge (Platz ist vorhanden). Vorher gab es schon mal ein Ampel mit Rechtsabbiegepfeil.
  • Ein- statt zweispurige Verkehrsführung aus Richtung Herten in die Herzliaallee zur Verkehrsentflechtung
  • Entfernung der Einschnürung oder spitzerer Winkel bei der Linksabbiegespur (1. Bild) in Fahrtrichtung Recklinghausen. Bei häufigem Rückstau an der Ampel kann wenigsten links abgebogen werden
  • Aufbringung von Markierungen für die Linksabbiegespuren auf der Kreuzung (Steigerung der Abbiegekapazität insbesondere aus Richtung Alt-Marl, auch zur Entlastung des Schleichweges Kreuzstr.)
  • Realisierung einer grünen Welle auf der Herzlia-Allee nach Süden von Bergstraße bis an die B 225 in Richtung Herten und/oder Linksabbiegespur in Richtung Recklinghausen
  • Überprüfung der Ampelschaltung auf der Rechtsabbiegespur von Alt-Marl Richtung Herten. Als reine Fußgängerbedarfsampel soltte sie eigentlich nur nach Bedarf schlalten. Vier Rotlichter sind an dieser Stelle völlig übertrieben.

 

3. Herzlia-Allee/Rappaportstraße (von Süden in Richtung Degussa)

  • Linksabbiegespuren an der Kreuzung Freerbruch/McDonalds in beide Richtungen verkehrsabhängig schalten (Einbindung in Verkehrsrechner)
  • Beseitigung der Schraffur vor Linksabbiegespur in Siegerlandstraße (Verkehrsbremse)
  • Grüner Pfeil für Rechtsabbieger aus der Pommernstraße in Richtung Degussa
  • Überprüfung der Ampelphase an der Einmündung Marsweg. (Einbindung in den Verkehrsrechner ist zu überprüfen oder den Marsweg nur nach Bedarf (wie auch am Neptunweg) zu schalten
  • Überprüfung  der Nachtschaltung insbesondere beim morgendlichen Schichtverkehr. Da der Siedlungsverkehr nicht in grüne Welle eingebunden ist, wird der Hauptverkehr häufig gestoppt.
  • Überprüfung der Ampeleinbindung in den Verkehrsrechner an den Auf-/Abfahrten A 52

 

4. Entflechtung Kreuzung Herzlia-Allee/Bergstraße

 

  • Doppelspurige Verkehrsführung auf der Bergstraße von und zum Marler Stern mit gleichzeitigem Verzicht auf die Vorrangschaltung der Busse, die bei der jetzigen einspurigen Verkehrsführung sowieso häufig im Stau stehen
  • Einspurige Verkehrsführung der Abbiegung von und zur Herzlia-Allee (zur Zeit erfolgreich in Erprobung) und damit doppelspurige Verkehrsführung in Richtung Degussa
  • Verzicht auf die Linksabbiegespur und -ampel zum Herzliacenter in Fahrtrichtung Süden und damit auch Vorampel auf der Herzlia-Allee in Richtung Norden. Da sie kaum mehr benötigt wird, kann auf beiden Seiten rechts abgebogen und unter der Brücke hindurch zum Herzlia-Center und umgekehrt wieder auf die Herzlia-Allee gelangt werden.

 

5. Willy-Brandt-Allee/Hervesterstraße

  • Fußgängerampel Einmündung Herzlia-Allee in Willy-Brandt-Allee: Da die Fußgängerampel nicht mit den anderen Fußgängerampeln synchronisiert ist, sind Wartezeiten von mehreren Minuten die Folge. Diese Ampel kann entfallen, da sie wegen dieser Wartezeiten ohnehin wenig beachtet wird und weniger benutzt wird als der ampellose Übergang auf den anderen Seite der Willy-Brandt-Allee.
  • Einmündung Bergstraße in die Hervesterstraße: Grüner Pfeil oder besser die Entfernung der Rechtsabbbiegeampel und Verkehrsführung (Ausführung wie nachfolgende Einmündung in Richtung Sickingmühler Straße von und zu Wohnen West/ Marler Stern/ insel-Parkhaus)
  • Einmündung Bergstraße in die Hervesterstraße: Überprüfung, ob nicht auf eine der beiden Fußgängerampeln an und in der Nähe der Einmündung verzichtet werden kann.
  • Ampeln an den Einmündunen Matthias-Claudius- und Riegestraße nur nach Bedarf schalt. Die Ampelphasen für die Einmündunen sind zu lang.

 

6. Parkmöglichkeiten/Verkehrsführung am Marler Stern

 

  • Einführung der Parkscheibe im unteren Parkplatz vor Aldi. Dieser kann für Sternbesucher kaum noch genutzt werden, da er im wesentlichen durch Langzeitparker blockiert ist, die besser im nicht ausgenutzten insel-Parkhaus untergebracht sind.
  • Überprüfung der Verkehrsführung an der doppelspurigen Abbiegung zum Aldi-Parkplatz. Hier sind häufig wegen des frequentierten Parkplatz und vielen Linksabbiegern lange Rückstaus zu beobachten.
  • Zebrastreifen an dem Aldi-Parkplatz

 

7. Kreuzung Wulfener Straße/Am Kanal

 

  • Überprüfung der Ampelphasen, da der Hauptverkehr in beiden Richtungen häufig vor einer roten Ampel zum Stehen kommt, weil er erst mit dem Kontakt Grün anfordern kann. (Eigentlich sollten diese Schikaneampeln schon verschwunden sein)

 

8. Marl-Hamm

  • Abfahrt A 52 Grüner Pfeil oder Wegfall der Ampel bei Rechtsabbiegespur in Richtung Hüls bzw. Überprüfung der Ampelphasen in Abhängigkeit von der Verkehrsdichte. Hier ist häufig Rückstau bis auf die Autobahn zu beobachten
  • Entfernung der Baken und Schraffuren auf dem Bachackerweg vor der Silvertschule, da das Gelände ohnehin anders bebaut werden soll
  • Hammer Straße: Überprüfung/Veränderung der Einschnürung/des Übergangs an der Bushaltestelle vor Aldi (siehe Leserbrief in der MZ vom 21.11.08)

 

9. Hüls/Lenkerbeck/Sinsen

 

  • Überprüfung der Ampelphasen Otto-Wels-/Hülsstraße/ Lipperweg und Otto-Wels-/Hülsstraße. Es sollte gleichzeitiges Grün zusammen mit Linksabbiegespur und Geradeausverkehr und statt hintereinander geschaltet sein (Unnnötige Wartezeiten)
  • Überprüfung der Wirksamkeit und evtl. Rückbau der beiden überfrachteten Ampelkreuzungen
  • Unfallschwerpunkt Höwingsfeld/Breddenkampstraße: Parkverbot auf und vor der Einmündung in die Loemühle. Dort stehen häufig LKW, Anhänger und PKW zu Werbezwecken, die die Sicht behindern. Genügend Parkmöglichkeiten gibt es auf dem nahegegelegenen Parkplatz des ehemaligen Hüls-Bades. (Antrag für Bauauschuß 2.12.08 gestellt)
  • Victoriastraße: Einbindung der Fußgängerampeln in den Verkehrsrechner
  • Kreuzung Victoria-/Hülsbergstraße: Anpassung der Ampelphasen an die Verkehrsdichte (Häufig langer Rückstau in beiden Richtungen)
  • Victoriastraße: Einrichtung einer Linksabbiegespur an Abbiegung Ovelheider Weg in Fahrtrichtung Hüls
  • Überprüfung Ampelphasen am Sinsener Bahnhof (gleichzeitiges Schalten der Fahrspuren und nicht hintereinander). Diese Kreuzung ist klarer Kandidat für einen Kreisverkehr

 

10. Drewer-Süd

  • Kreuzung Breddenkampstraße/Langehegge: Ampelphasen der Langehegge sind als untergeordnete Straße zu lang. Nach Verkehrsaufkommen sinnvoll.
  • Bushaltestelle an der Einmündung Westfalenstraße blockiert den Verkehr. Bei der anstehenden Sanierung der Breddenkampstraße ist Neugestaltung sinnvoll.
  • Bei der Sanierung sollten gegenüber der Esso-Tankstelle statt jetzt Parkstreifen zukünftig -buchten entstehen. Dann wird für die Autoinsassen der Ausstieg nicht mehr so gefährlich und der für PKW, Busse und LKW gefährliche Engpaß beseitigt.
  • Für Siegerland-, Emsland-, Westfalen-, Pommernstraße wird ein neues Anti-Schleichwege-Konzept notwendig