Buergerbriefe der buergerunion Marl

Viele Bürger fühlen sich über die Geschicke der Stadt nicht mehr ausreichend und sachgerecht informiert. Existenzielle Fragen zur Zukunftssicherung, wie

 

 

 

 

 

  • Aufstellung zukunftsfähiger Haushalte
  • Sicherung notwendiger Investitionen in Bildungs- und Kinderbetreuungs-Einrichtungen sowie  in unsere Infrastruktur
  • Finanzierung der laufenden Kosten von Einrichtungen
  • etc. etc.

sind weitgehend ungeklärt.

 

Die Zerstrittenheit von Politikern verschiedener Couleur untereinander, insbesondere aber das rücksichtslose Gegeneinander statt (wie in der Gemeindeordnung angelegt und gewollt) Miteinander zum Wohle der Stadt von Politik und Verwaltung/Bürgermeisterin, das uns aus den Zeitungen in Leserbriefen und Kommentaren entgegenschlägt, führt immer wieder dazu, daß Bürger uns ansprechen und die Dinge in kritischer Unzufriedenheit hinterfragen: 

 

  • Warum sind keine ausreichenden Rücklagen geschaffen worden, um die Übernahme des Infracor-Bades zum Wohle der Schwimmvereine zu sichern?
  • Warum muß überall gekürzt werden, nur die Politik sichert den Bestand ihrer Vergütungen oder erwartet gar nach der bevorstehenden, neuen Gemeindeordnung, ohne zu widersprechen, neue Pfründe?
  • Ist es noch zeitgemäß für eine Stadt, defizitäre Einrichtungen wie ein Krankenhaus oder eine Wohnungsbaugesellschaft als Unternehmer zu betreiben und damit in Kauf zu nehmen, daß die Schulden der Stadt wachsen? Damit sinken die Aussichten, jemals wieder schuldenfrei zu werden! Kann man dies aus eigener Kraft ändern?
  • Welche Belastungen erwarten uns aus der stark rückläufigen Bevölkerungsentwicklung, kann man gegensteuern bzw. welche vorausschauenden Anpassungsmaßnahmen sind erforderlich?
  • etc. etc.

Dies sind nur einige Fragen, die wir in unseren Bürgerbriefen behandeln wollen. Wir wollen dies mit möglichst großer Aktualität zeitnah in etwa 14-tägigem Abstand tun.„Natürlich“, wird man einwenden können, „seid ihr als bum“ auch nur eine Eigeninteressen-gesteuerte politische Kraft mit begrenzter Objektivität! Wir wollen nicht sagen, daß wir in unbefleckter Neutralität daherkommen können, uns quasi als Verkünder von erbgepachteten Wahrheiten verstehen.Wir stellen aber an uns als Wählergemeinschaft mit Mitgliedern, die keinerlei Vorteile aus ihrer freizeitpolitischen Arbeit genießen und ziehen wollen, den Anspruch der: 

 

  • größtmöglichen Ausgewogenheit
  • weitgehenden Polemik- Freiheit
  • sauberen Recherche von Fakten
  • und damit sachbezogenen Argumentation.

Prüfen Sie, ob wir diesem Anspruch, der sicher auch Ihrer ist, gerecht werden können. Grenzen, und das ist menschlich, wird uns vielleicht hier und da der Irrtum setzen, denn letztendlich sind auch wir der Meinung, daß zur Annäherung an beste Aussagen und optimale Lösungen auch wir den Dialog mit Andersdenkenden bedürfen.

 

Wir hoffen auf Ihr Interesse und Ihre Resonanz!

 

Fritz Heinrich, Vorsitzender der buergerunion Marl

18. März 2007