Themenschwerpunkte unserer Arbeit -Kurzfassung-

03. 07. 2009

>>Politik + Verwaltung >>Haushalt + Finanzen >>Wirtschaft + Arbeit >>Schule + Bildung >>Sport >>Sicherheit + Ordnung

1. Politik + Verwaltung
Diese beiden Säulen organisieren und stützen unser Gemeinwohl. Das Verhältnis zwischen beiden ist entscheidend für die Effektivität, mit der wir unser Zusammenleben organisieren. Die Ratsmitglieder der buergerunion-marl sind sich dieser Verantwortung bewusst. Wir pflegen eine gute und sachbezogene Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Verwaltungsspitze, die sich stets an den Interessen der Stadt und seiner Einwohner orientiert. Nicht weniger erwarten wir von allen Ratsmitgliedern.


2. Haushalt + Finanzen
Hier laufen alle politischen Entscheidungsfäden zusammen. Ob Soziales, Bildung oder Verkehr, alle hängen am ausgedörrten Haushaltstropf. Rund 10 Millionen Euro fehlen jedes Jahr in der Kasse unserer Stadt. Schulden, die wir uns nicht mehr leisten können und wollen.
Weniger Schulden heißt mehr Entscheidungsspielraum.

Sie wissen: Sparen wollen alle! Geht es aber ans Eingemachte, dann finden sich schnell tausend Argumente dagegen.

Deshalb gehen wir mit gutem Beispiel voran:
Reduzieren wir die Vergütung für Fraktionen und Ratsmitglieder. Sparen wir unser aller Geld durch einen kleineren Stadtrat.

Reduzieren wir die Kosten der Verwaltung, indem wir Aufgaben und Leistungen überprüfen und unnötige Hierarchien abbauen.

Nutzen wir effektiv die vorhandenen Kapazitäten im sozialen Wohnungsbau. Mehr brauchen wir nicht.

Erwarten wir von der „Neuma“ mehr betriebswirtschaftliches Denken und Handeln. Mit einer angemessenen Kapitalverzinsung stoppen wir den Substanzverzehr und schaffen ein positives Ergebnis.

Schaffen wir Platz für mehr Unternehmen mit mehr Arbeitsplätzen in Marl. So verbessern wir die Einnahmen im Haushalt.
 

3. Wirtschaft + Arbeit
Nur mit genügend Arbeitsplätzen und gesunden Unternehmen bringen wir den dringend nötigen Schwung in unsere Stadt. So schaffen wir den Gestaltungsspielraum für jeden Einzelnen und die Gemeinschaft.

Neue Unternehmen suchen eine gute Infrastruktur, schnelle Verkehrsanbindung und eine aktive Wirtschaftsförderung.

Ein umfassendes Konzept für Gewerbeflächen wird uns helfen, den Flächenengpass für Mittelstand und Industrie zu beenden. So kommen neue Arbeitsplätze nach Marl. Das geplante Chinesische Groß- und Außenhandelszentrum ist ein Fingerzeig und der richtige Schritt in diese Richtung.

Die Arbeitsplätze auf AV müssen wir sichern, der Kohleausstiegsbeschluss muss aufgehoben werden.

Wir unterstützen die Marler Großindustrie. Hier werden vorhandene Arbeitsplätze gesichert und mehr Arbeitsplätze geschaffen. Die Interessen der Anwohner müssen dabei beachtet werden.
 

4. Schule + Bildung
Schule + Bildung heißt: In unsere Zukunft investieren. Eine gute Investition, wenn sie mit Weitsicht und Vernunft vorgenommen wird. Daher steht die buergerunion-marl für eine „Qualitätsoffensive Schule“ die auf dem Prinzip „Fördern und Fordern“ aufbaut.

Wir fördern:

  • den Ausbau der Ganztagsschulen und den Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren
  • die Kooperation der Schulen untereinander sowie mit privaten Schulträgern
  • die Vernetzung der Schulen mit Kultur und Sportvereinen, Sozial- und Jugendarbeit und der Wirtschaft


Wir fordern:

  • die ständige Fortschreibung der Schulbedarfsentwicklung
  • die Einbindung der Schulen in das „Null-Tolleranz“-Konzept bei Sicherheit und Ordnung
  • die kommunale Einflussnahme auf Unterrichtsausfall
  • die Einsparung von Geldern bei nicht mehr erforderlichen Erweiterungsbauten und deren Einsatz für Lernmittel und Reparaturen



5. Sport
Sport ist Lebensqualität! Fast ein drittel aller Marler sind Mitglied in einem Sportverein!
Sport unterstützt unsere Kinder bei der sozialen Entwicklung!
Sportförderung hat ein lange Tradition in Marl und mit dem Stadtsportverband eine kompetente Interessenvertretung. Das muss auch so bleiben.

Tradition erhalten:
Gerade deshalb müssen wir uns mit den eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten vernünftig auseinandersetzen.

Fairsprechen gehalten:
Das Sportstättenkonzept ist gut. Wir möchten, dass es wie geplant verwirklicht wird. So können die Gelder effektiver für die Arbeit der Vereine eingesetzt werden.

Durch den Mitgliederschwund haben es die Fußballvereine nicht leicht. Hier unterstützen wir die Fusionsbestrebungen. Genauso möchten wir Angebote schaffen, damit die ausländischen Mitbürger/innen intensiver die Angebote der örtlichen Vereine annehmen. Für die Nutzung der Sporthallen muss ebenfalls ein Sportstättenkonzept erarbeitet werden.


6. Sicherheit und Ordnung
Sicherheit und Ordnung sind entscheidende Bestandteile der Lebensqualität in unserer Stadt. Beides gehört unwiderruflich zum „Sich wohl fühlen“ dazu. Für Menschen die ihren Lebensmittelpunkt in unsere Stadt verlegen möchten, für potentielle Investoren und für Konsumenten aus der Umgebung sind sie ausschlaggebende Faktoren.

Trotz erfolgreicher Konzepte wie den „Marler Besentag“ bleiben etliche Probleme:

  • Alkohol und Drogenmissbrauch, Beschaffungskriminalität
  • Verdreckung von Grünanlagen, Einkaufszonen und öffentlichen Plätzen
  • Übergriffe auf ältere Menschen und Jugendliche
  • Schulschwänzer/Schulverweigerer und Vandalismus


Daher stehen wir für ein „Null-Toleranz“-Konzept gegenüber Schmutz, Aggression, Gewalt und Vandalismus. Dazu gehört auch die seit langem von der buergerunion-marl geforderte uniformierte Stadtwacht.

Über dieses Konzept müssen alle Marler informiert und um Unterstützung im Sinne der Zivilcourage geworben werden. Wir befürworten das von der Verwaltung entwickelte Kompetenz-Netzwerk aus Ordnungsamt, Polizei, Sozial- und Jugendamt.