22.11.2008

Verbesserung der Marler Verkehrverhältnisse: Konzept

Die buergerunion Marl schlägt diesem Thema folgende Punkte vor, die noch weiter detailliert werden müssen:


1. Kurzfristig und kostengünstig machbar  (Marl hat es selbst in der Hand)

  •  Abbau von unnötigen Einschnürungen und Abbindungen
  •  Grünen Abbiegepfeile an geeigneten Ampelkreuzungen und -einmündungen
  •  Anpassung von Ampelphasenzeiten an die Verkehrsbelastung
  •  Optimierung des rechnergesteuerten Verfkehrsflusses
  •  Rückbau von überfrachteten Ampelkreuzungen
  •  Abbau von unnötigen Ampeln
  •  Änderung Verkehrsführung im und um den Marler Stern sowie Hüls (Römer-, Berg-, Otto-Wels-Straße, Lipperweg, Hülsstraße)
  •  Durchforstung des Schilderwaldes
  •  Antischleichwegekonzept
  •  Entschärfung der Unfallschwerpunkte

Parallel dazu für den ÖPNV

  • Vorrangschaltungen (Reduzierung von Verspätungen)
  • Kapazitätssteigerung



2. mittelfristig (2-5 Jahre) unter teilweise erheblichen Kostenaufwand nur zusammen mit Partnern machbar

  • Ausbau Verkehrsrechner mit Partnern aufbauend auf den Erfahrungen z.B. mit dem  Travolution-System nach dem Muster von Ingolstadt (Reduzierung der Emissionen und Wartezeiten um größer 20 %)
  • Prüfung Kreisverkehre statt Ampeln im Außenbereich
  • Zufahrt Autobahnen A2 über A52, A43
  • Konzept ÖPNV (Höhere Taktraten)
  • Attraktivität Bahnanbindung (Höhere Taktrate durch 2. Gleis in Marl Mitte, Einbindung in die Busfahrpläne, bessere Anbindung an den Nah-/Fernverkehr in Recklinghausen (Bus SB 25), Haltern, Essen, Oberhausen etc.), Neugestaltung des Bahnhofs Sinsen incl. Bushaltestellen und Parkplätzen